Der Kunstfilm: Werk ohne Autor

Datum/Zeit
16. Mai 2019
18:30 - 22:00

Veranstaltungsort
Scala-Kino


Angelehnt an das Leben des deutsch-deutschen Malers Gerhard Richter schuf Oscarpreisträger Florian Henckel von Donnersmarck wieder einen beeindruckenden Film:
Aufgewachsen während der NS-Zeit hat der junge Künstler Kurt Barnert (Tom Schilling) schon in früher Kindheit schreckliche Gewalt mitansehen müssen. Auch nach dem Ende der NS-Diktatur macht er in der DDR traumatische Erlebnisse. Als es Barnert schließlich gelingt, in den Westen zu fliehen, hofft er, sich ganz ungestört seiner Kunst widmen zu können. Doch die Vergangenheit hat unauslöschbare Spuren hinterlassen. Kann Barnert seine Traumata mithilfe der Kunst verarbeiten? Erst als der Künstler die Studentin Elisabeth (Paula Beer) kennenlernt, gelingt es ihm, den Schmerz für seine Arbeit nutzbar zu machen. Zwischen den beiden bahnt sich eine große Liebe an. Doch während Barnert einmalige Werke schafft, die die Erfahrung einer ganzen Generation ausdrücken, ist die Beziehung zu seinem angehenden Stiefvater und Professor (Sebastian Koch) sehr angespannt. Seeband und Barner sind durch ein weit zurückliegendes Geheimnis verbunden.
Einführung durch Dr. Anja Rudolf, Kunsthistorikerin, ab 18.30 Uhr im Kinosaal.
Reservierungen: Scala-Kino, Tel. 07461/969701-0
Im Preis sind ein Begrüßungscocktail und die Einführung inbegriffen.
In Kooperation mit dem Scala-Kino Tuttlingen